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02.12.2025, Lokalredaktion
Am 13. September kommenden Jahres steht die Kommunalwahl in Niedersachsen und damit auch in Stadland an. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen, und nach intensiven Gesprächen mit allen im Gemeinderat vertretenen Parteien hat sich ein klares Bild ergeben: Der amtierende Bürgermeister Harald Stindt wird erneut kandidieren – und erhält dabei die Unterstützung von SPD, CDU, Grünen, FDP und Wählergemeinschaft WPS.

Harald Stindt, 59 Jahre, parteilos, verheiratet, Vater von drei Kinder und inzwischen auch Opa von drei Enkelkindern wird sich, auch mit dem Rückhalt seiner Frau Iris, am 13. September 2026 erneut zur Wahl stellen. „Ich bin in diesem Jahren in meinem Zuhause, in Rodenkirchen und auch in meinem Job angekommen“, sagt er. Das Bürgermeisteramt wird dann erstmalig für acht Jahre gewählt. Seine Motivation ist es, die Gemeinde Stadland vorsichtig und sensibel weiter zu entwickeln. Zu seinen Zielen zählen künftig ausgeglichene Haushalte aufzustellen, Regenrückhaltebecken anzulegen, weniger Sachbearbeitung in der Verwaltung, sondern mehr repräsentierende Aufgaben in der Gemeinde zu übernehmen, Baugebiete zu füllen sowie Gewerbegebiete unter auch interkommunal auszubauen.
Der gelernte Wasserbauwerker absolvierte ein Studium zum Diplom-Verwaltungswirt und arbeitete zuletzt als administrativer Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade –Nordsee, bevor er Bürgermeister der Gemeinde Stadland wurde.
In den vergangenen Wochen fanden zahlreiche Gespräche und Vorstellungsrunden in Mitgliederversammlungen statt. Dabei wurde deutlich, dass die Zusammenarbeit der vergangenen Jahre von allen Beteiligten geschätzt wird. Trotz einer ungewöhnlichen Ausgangslage ohne feste Mehrheits- oder Minderheitsgruppen ist es gelungen, für jedes Thema neue Mehrheiten zu bilden und gemeinsam tragfähige Entscheidungen zu treffen.
Der Bürgermeister betonte, dass Stadland in den letzten Jahren wichtige Projekte angestoßen hat – von der Modernisierung der Verwaltung über digitale Entwicklungen bis hin zu strukturellen Verbesserungen im Personalbereich. Viele dieser Vorhaben sind noch nicht abgeschlossen, weshalb eine Fortsetzung der Arbeit sinnvoll und notwendig erscheint.
„Wir haben gezeigt, dass wir als Gemeinde auch ohne feste Mehrheitskonstellationen erfolgreich zusammenarbeiten können. Zahlreiche Projekte sind auf den Weg gebracht, und es liegt mir am Herzen, diese gemeinsam mit allen Beteiligten weiterzuführen“, so Harald Stindt.
„Nach der letzten Wahl habe sich nicht nur im Rathaus, sondern auch in der öffentlichen Wahrnehmung etwas verändert“, meinte Ratsherr und Fraktionsvorsitzender Günter Busch (CDU) und Vorsitzender des CDU-Ortsvereins Kleinensiel. Politik werde zunehmend als konstruktive Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Gemeinderat verstanden
Besonders hervorgehoben wurde von den anwesenden Parteienvertretern die Fähigkeit des Bürgermeisters, auch ohne feste Mehrheiten im Rat tragfähige Lösungen zu finden. In einer Legislaturperiode ohne klassische Fraktionsbildungen sei es ihm gelungen, durch Dialog und Verhandlungsgeschick Mehrheiten für wichtige Projekte zu schaffen.
„Wir haben die Zusammenarbeit nie bereut. Der Bürgermeister ist fleißig, verlässlich und sorgt dafür, dass die Gemeinde handlungsfähig bleibt. Zudem hat sei Agieren zu einer hohen Einigkeit im Rat geführt – rund 95 Prozent der Entscheidungen seien gemeinsam getragen worden. Deshalb unterstützen wir seine Kandidatur sehr gerne“, brachte es Ratsfrau und Fraktionsvorsitzende Elke Kuik-Janßen (Bündnis 90/Die Grünen) auf den Punkt. Ferner betonte sie die Verlässlichkeit und den Einsatz des Bürgermeisters im Alltag: Anliegen der Bürger würden schnell aufgegriffen und Lösungen zeitnah umgesetzt. Beispiele wie die zügige Behebung von Problemen im Bereich Infrastruktur zeigen, dass Verwaltung und Politik Hand in Hand arbeiten.
„Wir haben einen guten Bürgermeister bekommen, den wir auch einstimmig unterstützen“, sagt Ratsfrau Monika Hirdes (SPD) und Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, „Wir stehen gemeinsam für die Demokratie ein.“
„Mit dem Bürgermeister konnten wir schon viele Projekte auf den Weg bringen“, unterstrich Ratsmitglied und Fraktionsvorsitzender Jörn Haats (SPD) „Und wir haben gemeinsam auch harte Zeiten durchgestanden. Harald Stindt hat als Kapitän auf dem Schiff Gemeinde einen guten Kurs gesetzt. Jetzt gilt es weiterhin Altes zu bewahren, Neues zu wagen und mit dem Rat gemeinsam tragfähige Entscheidungen zu treffen.
Ratsfrau Dr. Gabriele Wobbe-Sahm (DU) und Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands Stadland sicherte dem Bürgermeister ebenfalls aus dem Verband die einstimmige Unterstützung zu.
Auch Themen wie Nachhaltigkeit und die weitere Modernisierung der Verwaltung sollen in der kommenden Amtszeit gemeinsam vorangetrieben werden. Die breite Unterstützung aus allen Parteien verdeutlicht den Wunsch nach Kontinuität und einer konstruktiven Weiterentwicklung der Gemeinde Stadland. (Fotos und Text: Kerstin Seeland)
Titelfoto: v. l. n. r. Bernhard Tülp (Vorsitzender SPD OV Stadland), Jörn Haats (Fraktionssprecher SPD), Dr. Gabriele Wobbe-Sahm (Vorsitzende CDU-Gemeindeverbands Stadland), Bürgermeister Harald Stindt, Monika Hirdes (Vorsitzende SPD OV Stadland), Elke Kuik-Janssen (Fraktionssprecherin Bündnis 90/Die Grünen), Jürgen Janssen (Vorstand Kreisverband Wesermarsch Bündnis 90/Die Grünen) und Günter Busch (Fraktionsvorsitzender CDU)