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16.11.2025, Lokalredaktion
In der jüngsten Feuerwehrausschuss-Sitzung der Gemeinde Stadland stellte Gemeindebrandmeister Robert König seinen Jahresbericht vor. Die vier Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde sind in diesem Jahr bereits 80 Mal ausgerückt: Reitland fünf Mal, Rodenkirchen 45 Mal, Schwei 20 Mal und Seefeld 10 Mal. Die Feuerwehren waren insbesondere bei zwei Großbränden sehr gefordert. Beim dem Brand in Kötermoor waren die Feuerwehrleute 749 Stunden im Einsatz, in Hoben sogar 930 Stunden.
Bei Hilfeleistungseinsätze, wie der Personensuche in Reitland, kommt jetzt auch verstärkt die Drohne der Kreisfeuerwehr zum Einsatz. Die Hilfeleistungseinsätze stellen auch immer erhöhte Anforderung an den Rettungsdienst, wie beispielsweise bei Türöffnungen oder Tragehilfen.
Ferner gab der Gemeindebrandmeister einen Überblick über Maßnahmen an den Feuerwehrhäusern in der Gemeinde. In Reitland wurde unter anderem die hintere Dachfläche saniert und diverse Renovierungsarbeiten im Feuerwehrhaus vorgenommen. In Rodenkirchen geht der Komplettumbau im laufenden Einsatzbetrieb weiter voran, die Umbauten sind fast abgeschlossen, so dass jetzt nur noch Restarbeiten anstehen. In Schwei sin die Planungen für Umbau des Bestandsgebäude Feuerwehr und Schule/Hort abgeschlossen. Erste Maßnahmen sind bereits gestartet, Der Umbau des ehemaligen Bankgebäudes in Seefeld zum Feuerwehrhaus befindet sich in der Endphase. Robert König prognostiziert einen Bezug noch in diesem Jahr. Zudem wurden in allen Feuerwehrhäusern Brandmeldesysteme und Einbruchmeldesysteme installiert.
Auch der Fuhrpark der Feuerwehr konnte modernisiert werden. In Seefeld wurde das neue Löschfahrzeug LG 10 übergeben, Anfang 2026 wird der neue Einsatzleitwagen in Empfang genommen. Die Fahrzeugbestellung für das neue LF 10 in Schwei wurde auch schon ausgelöst. Die Fahrzeugausschreibungen für Reitland und Rodenkirchen befinden sich in der Bearbeitung und werden zeitnah angestoßen.
Technisch sind die vier Feuerwehren auf einem guten Stand, Ersatzbeschaffungen werden immer wieder vorgenommen. Derzeit ist das Sirenenförderprogramm noch in Ausarbeitung. Ferner berichtete der Gemeindebrandmeister von der erfolgreichen Führungskräfte-Ausbildung an dem Interkantonalen Feuerwehr-Ausbildungszentrum in der Schweiz, die über Übungstunnelanlagenverfügen.
Abschließend wies Robert König auf die Wahlen des Gemeindebrandmeisters und der Ortsbrandmeister sowie die Dienstgradumstellung als auch auf die Einführung der Tagesdienstkleidung für alle Aktiven nach der niedersächsischen Feuerwehr-Verordnung hin. Zudem wird es neue Uniformen für die Amtsträger geben. (Text: Kerstin Seeland – Foto: Symbolbild)