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16.09.2025, Lokalredaktion
Wie schon in den Jahren zuvor strömten die Besucher beim Herbst- und Staudenmarkt zum Bronzezeithaus. Bereits eine Stunde vor der eigentlichen Eröffnung wartete die ersten Besucher auf Einlass. Dann ging es so bis in den Nachmittag weiter so, bis eineinhalb Stunden vor der eigentlichen Schließung des Marktes ein unwetterartiger Regen herniederging und dafür sorgte, dass die Besucher in ihre Fahrzeuge flüchteten und die Standbetreiber schnellstens ihre Stände abbauten.

Doch bis dahin gab es schönes Wetter wie bei einem schönen Sommertag. Da schmeckten Kaffee und Kuchen, draußen, auf der Wiese, mit der schönen Blumendekoration auf den Tischen, gleich noch einmal so gut. Für Genussliebhaber gab es natürlich auch wieder Butterkuchen aus dem Kuppelofen, frisch gebackenes Brot und einen Emmer-Salat mit Bohnen, der auch besonders lecker war.

Währenddessen sorgten auf dem Parkplatz, vor dem Bronzezeithaus, die Einweiser dafür, dass es kein Parkchaos gab und jeder Besucher, der mit seinem motorisierten Fahrzeug erschien, auch einen Parkplatz bekam. Viele Besucher nutzten jedoch das schöne Wetter, um mit dem Rad zu kommen. Dann war der Abtransport der Pflanzen nicht immer ganz so einfach, denn schließlich war das Angebot – wie immer beim Herbst- und Staudenmarkt – sehr groß. Neben den Pflanzen und Samen gab es auch jede Menge anderer toller Dinge. Auf dem Markt präsentierten 22 Aussteller auf dem Gelände und drei im Bronzezeithaus ihre Produkte.

Im vergangenen Jahr war erstmals die Imkerei der Familie Brötje aus Varel dabei, die neben selbstgemachtem Honig auf Kerzen und Seifen mitgebracht hatte. Und weil ihnen der Markt im vergangenen Jahr so gut gefallen hatte, war erneut ein Stand auf dem Markt zu finden. Der Verein zur Erhalt der Nutzpflanzenvielfalt zeigte eine große Auswahl an verschiedenen Tomaten und bot eine große Auswahl an Samentütchen an.

Rot leuchtende Pilze in herbstlichen Pflanzarrangements, daneben wärmende Filzpuschen aus gefilzter Wolle, Herbstkränze und herbstliche Gestecke sowie ausrangierte Lampen, die durch Makramee-Technik von der Lampenfee zu neuem Leben erwachen. Neu war ein Stand mit Eisenkunst und Metallpyramiden – ein dezenter Hinweis auf das baldige Weihnachtsfest, dass in weniger als 100 Tagen gefeiert wird.
Gleich daneben präsentierte die Spinngruppe Loxstedt alte Techniken, wie die „Nadelbindung“. Zur Zeit des Bronzezeithauses gab es noch keine Häkelnadeln, aber mit einer Nadelbindung, eine der einfachsten und ursprünglichsten Techniken, konnte aus einem Faden oder Garn einen Stoff erzeugt werden.
Die Organisatoren, der Förderverein Bronzezeithaus Hahnenknoop, der mit zahlreichen Helfern vor Ort war – gut zu erkennen an ihren leuchtend hellgrünen Westen und Jacken – zeigten sich zufrieden über die große Resonanz und freuen sich schon auf die Veranstaltungen im nächsten Jahr. (Fotos und Text: Kerstin Seeland)