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16.08.2025, Lokalredaktion
Mit dem feierlichen Richtfest der neuen Fahrzeughalle für die Freiwillige Feuerwehr Seefeld setzt die Gemeinde einen weiteren bedeutenden Schritt in der Modernisierung ihrer Infrastruktur. Zahlreiche Anwohner und Vereinsvertreter wohnten dem Richtfest am Freitagabend bei.
Und wie es der Brauch ist wurde Bürgermeister Harald Stindt auf einem Holzbalken – der in Seefeld mit Andeln geschmückt war – durch die Fahrzeughalle getragen. An jeder Ecke wurde der Balken dreimal angestoßen. Natürlich durfte auch hier der obligatorische „Schluck“ nicht fehlen. Die Richtkrone wurde im Anschluss nach oben gezogen und drei Dachdecker sprachen den Richtspruch und ließen die Flasche auf dem Dach zerspringen.

Stadlands Bürgermeister Harald Stindt eröffnete die Veranstaltung mit einem herzlichen Dank an alle Beteiligten – auch an den an den Fanfaren- und Spielmannszug für die musikalische Begleitung und an die engagierten Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr, die Tag und Nacht für die Sicherheit der Bevölkerung bereitstehen.
Investitionen in Sicherheit und Gemeinschaft
Die neue Halle ist Teil eines umfassenden Investitionsprogramms in die vier Ortswehren der Gemeinde. In den vergangenen Jahren wurden bereits neue Fahrzeuge in Schwei, Seefeld und Rodenkirchen in Betrieb genommen, weitere Baumaßnahmen laufen in Rodenkirchen. Die Modernisierungen dienen nicht nur der technischen Ausstattung, sondern auch der Verbesserung der Arbeitsbedingungen – etwa durch geschlechtergerechte Umkleidebereiche und nutzerfreundliche Gebäudestrukturen.

Effiziente Umsetzung und starke Partnerschaften
Der Bürgermeister hob vor allem die enge Zusammenarbeit zwischen Gemeindeverwaltung, Architekten und den örtlichen Feuerwehrkameraden Stephan Hennings und Harald Stolle hervor, die das Projekt vor Ort begleitet haben. Das Bauvorhaben liegt sowohl im Zeit- als auch im Budgetrahmen – ein positives Beispiel für gelungene öffentliche Bauplanung.
Feuerwehr als Teil des Dorflebens
Die zentrale Lage der neuen Halle im Herzen von Seefeld unterstreicht die Rolle der Feuerwehr als sichtbarer und vertrauensvoller Bestandteil des Dorfes. Auch die Nachbarschaft wurde für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauphase gewürdigt.

Ein Ort der Gemeinschaft und Zukunftssicherung
Das neue Gebäude soll nicht nur funktionalen Ansprüchen genügen, sondern auch ein Ort des Zusammenhalts und der Begegnung sein. Die Gemeinde plant, das fertige Gebäude im kommenden Jahr, im Rahmen eines Tages der offenen Tür, der Bevölkerung zugänglich zu machen.
Weitere Grußworte sprachen der Kreisbrandmeister Ralf Hoyer, Architekt Thomas Schramm sowie die Ratsmitglieder Günter Busch (CDU), Jörn Haats (SPD), Elke Kuik-Janssen (Grüne), Monika Hirdes (SPD, Feuerwehrausschuss-Vorsitzende) und Patrick Grimm (WPS). Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde gemeinsam gefeiert. (Fotos und Text: Kerstin Seeland)