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09.11.2025, Lokalredaktion
„Noch nie war der Saal so voll“, schwärmt Ramona Schütte von EO-IPSO, Veranstalter des ScharfRock-Festivals, das am Sonnabend zum sechsten Mal in der Gaststätte „Kiek mol rin“, in Sürwürden, stattfand. Ein Teil der Besucher nutzte die Gelegenheit sich im Vorfeld mit einem leckeren Essen auf das Konzert einzustimmen.
Ramona Schütte dankte den Sponsoren, ohne deren Unterstützung das kleine Festival nicht stattfinden könnte und auch an all die Helfer. „Wir wollen heute Abend Spaß haben und den Kopf frei bekommen“, meinte sie. Einen weiteren Dank schickte sie an die Bands, die gemeinsam mit EO IPSO an diesem Abend auf der Bühne standen. „Auch wenn KI so vieles möglich macht, Live-Musik ist doch einfach das Beste.“ Und damit traf sie genau den Nerv des Publikums, das an diesem Abend zum Musikhören und Feiern erschienen war. Unter den Gästen waren auch drei Herren, die extra aus Oldenburg angereist waren. „Wir sind heute schon zum zweiten Mal hier, weil uns die Musik gut gefällt und auch, weil es ein kleines Festival ist“, meinte die Drei unisono.

Den Anfang machte die Nordenhamer Band „Fatallica“ mit Detlef Glückselig (Gitarre und Gesang), Helmut Dietrich (Bass und Gesang) sowie Schlagzeuger Frank Pfeiffer alias Paul Baumann. „Wir spielen nur, was uns Spaß macht“, lautet das Credo der Band und daher lässt sich Fatallica auch nicht in eine spezielle Genre-Schublade stecken. „Let`s dance“ von Chris Montez oder „Halbstark“ von The Yankees, dem 1965 in dem legendären Beat Club in Hamburg gespielt wurde.

Anschließend sorgte die Stadlander Band EO-IPSO für Stimmung im Saal. Die Band performte selbst komponierte Songs, in denen sie gesellschaftliche Themen mit Humor und Emotion verbinden. Ihrem Anspruch ehrlicher, handgemachter Rockmusik zu entsprechen, kam die Band an diesem Abend auf jeden Fall wieder nach. Sänger Hergen legte sich wieder ordentlich ins Zeug und ließ seine rauchige Stimme durch den Äther dringen, während seine Bandkollegen für den typischen Sound sorgten.
Wild at Heart, gerade erst ihr 35-jähriges Bestehen gefeiert, bewiesen, dass immer noch der Rock in ihnen steckt. Denn die Band steht für ehrliche und anspruchsvolle Rock-Klassiker, denen die Band auch immer wieder ihren eigenen Stempel aufdrückt. Dabei ist ihnen auch die Nähe zum Publikum stets wichtig. Die Stimmung im Saal war entspannt, die Zuschauer tanzten und feierten bis zum späten Abend. Einziger Kritikpunkt der Zuhörer war, dass vor allem bei EO-IPSO der Ton nicht gut abgemischt war. Der Fehler wurde jedoch schnell behoben. (Fotos und Text: Kerstin Seeland)
Titefoto: EO-IPSO