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11.11.2025, Lokalredaktion
Im Dorfgemeinschaftshaus in Reitland hat sich in diesem Jahr sehr viel getan. Schon zu Jahresbeginn, vor der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Reitland, wurde in deren Schulungsraum durch eine Fachfirma eine Akustikdecke eingebracht. Die Beleuchtung – von der Gemeinde finanziert – wurde von den Feuerwehrleuten selbst installiert. Aus dem eigenen Feuerwehrbudget hatten der Ortsbrandmeister Stefan Joachimsthaler zudem noch einen 86-Zoll- Bildschirm mit Multifunktionsdisplay angeschafft. „Die 60 Stühle in dem Schulungsraum wurden nicht neu gekauft, sondern neu bezogen, denn auch die Feuerwehr handelt nachhaltig“, betont der Ortsbrandmeister. Die ebenfalls in die Jahre gekommenen Tische wurden auch nicht entsorgt, sondern erhielten neue Tischplatten und in dem Ortsbrandmeisterbüro wurde die Wände gestrichen und ein neuer Teppich verlegt.
Weiter ging es draußen. Die Einfahrt wurde neu gepflastert und es die Feuerwehrleute gossen neue Fundamente für den Holzzaun. Der Eingangsbereich, den der Schützenverein Reitland nutzt, wurde breiter gepflastert und barrierefrei zugänglich gemacht. Der Bereich, in dem bisher die Mülltonne standen, wurde derart erneuert, dass diese nicht mehr gleich sichtbar sind.
Die Grünflächen an der Einfahrt zum Boßelheim sind neu gestaltet worden und die Eingangstür erneuert. Das Dorfgemeinschaftshaus erhielt zwei neue Heizungen und einen Schaltschrank für die Abwasserpumpe.

Damit der Frontbereich der Feuerwehr gut ausgeleuchtet ist, wurden dort 8 Flutlichtstrahler installiert. Diese befinden sich an drei Masten, zwei von ihnen sind doppelt belegt. Die Feuerwehrleute haben die Installation übernommen. Zudem unterstützte sie die Dorfgemeinschaft beim Bau der Remise, neben dem Sportplatz, der jetzt mehreren Vereinen und auch der Jugendfeuerwehr als Abstelllager dient.

Damit die Einfahrt zum Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Dorfgemeinschaftshauses, besser zu erkennen ist, wurde dort eine Straßenlaterne aufgebaut. Der Parkplatz soll künftig auch noch mit zwei LED-Straßenlaternen bestückt werden. Fräsgut von der Sackstraße, das vom Bauhof der Gemeinde entfernt worden ist, soll zum Auffüllen des Parkplatzes genutzt werden. „Wir haben eine stets Top-Zusammenarbeit mit dem Bauhof“, unterstreicht Ortsbrandmeister Stefan Joachimsthaler.
Eine sehr große Sanierungsmaßnahme war die Entfernung der alten Bedachung des Dorfgemeinschaftshauses. „Das offene Dach haben wir genutzt um dort noch einige wichtige Kabel zu verlegen“, sagt Heiko Grape. Es wurde eine neue Isolation aufgebracht und anschließend das Dach neu eingedeckt. Kürzlich erst wurde der Fußbodenbelag im Schulungsraum der Feuerwehr im Flur und im Eingangsbereich erneuert.
Bis zu 20 Feuerwehrleute und Mitglieder der anderen Vereine aus dem Ort waren bei den einzelnen Aufgaben im Einsatz. Die Gemeinde hat für Material und Lieferung sowie die Finanzierung der Fachfirmen gesorgt. Doch es flossen zahlreiche Stunden der ehrenamtlich aktiven Feuerwehrleute in die Sanierungsarbeiten mit ein.
Bürgermeister Harald Stindt zeigt sich sichtlich stolz darüber, was in Reitland in diesem Jahr umgesetzt werden konnte. Für die Feuerwehr wird es in diesem Jahr noch eine Ausschreibung für das neue Hilfelöschfahrzeug HLF 10 geben. Inzwischen liegen die Lieferzeiten bei Feuerwehrfahrzeugen bei bis zu drei Jahren. Bereits geliefert wurde eine Druckluftanlage für die Lkws, die gleichzeitig für Trocknung sorgen. Federführend bei all den Sanierungsarbeiten waren Ortsbrandmeister Stefan Joachimsthaler, Heiko Grape und Jens Basshusen. (Fotos: Feuerwehr, Text: Kerstin Seeland)