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17.10.2025, Lokalredaktion
„Schlafen“ war am vergangenen Mittwoch bei den Seefelder LandFrauen das Thema. Dennoch folgten die 35 Zuhörerinnen hellwach den Ausführungen von Anja Gertje, die selbst Erfahrungen mit Schlafproblemen und deren Folgen gemacht hatte. Ihre gute Nachricht war: „Jeder kann etwas für sich tun, um besser zur Ruhe zu kommen.“
Schlafstörungen können eine medizinische Ursache haben, das sollte man beim Arzt abklären lassen. Eine Rolle spielt auch die Ernährung. Koffein, Tee, zu viel Süßes oder zu fette und scharf gewürzte Speisen können die Nachtruhe negativ beeinflussen.
Auch die Gedanken könne man selbst steuern. Wer positiv denkt, sich selbst liebt, gute Beziehungen zu anderen pflegt, lebt gesünder und glücklicher. Und das wirkt sich günstig auf das Schlafhormon Melatonin aus. Und so nahmen die Landfrauen und deren Gäste an diesem Abend wertvolle Tipps mit nach Hause, um noch besser zu schlafen und dem „Gedankenkarussell“ adé zu sagen.
Weitere Tipps sind auch:
- Jeden Tag zur selben Zeit aufzustehen, selbst am Wochenende.
- Die Schlafräumlichkeiten mit Vorhängen oder Plissees zu verdunkeln oder eine Schlafmaske tragen, da Dunkelheit die Produktion des Schlafhormons Melatonin fördert.
- Für einen guten Schlaf sind Temperaturen in Schlafräumen von 16 bis 18 Grad Celsius ideal. Wer nict bei offenen Fenster schlafen mag, der sollte vor dem Schlafengehen Stoßlüften, um frische Luft hereinzulassen.
- Wen Umgebungsgeräusche stören, der sollte auch bei geschlossenem Fenster schlafen oder Ohrenstöpsel gegen Lärm nutzen.
- Das Schlafzimmer sollte nur zum Schlafen und ganz private Zwecke genutzt werden und nciht als Arbeitsplatz oder gemütlicher Kinosaal
Vor dem Schlafengehen können auch Routinen helfen, um zur Ruhe zu kommen, wie beispielsweise durch Lesen, Atemübungen oder Meditation, Kräutertees, eine warme Dusche oder ein Bad. (pm/lr – Foto: Landfrauen Seefeld)