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17.03.2026, Lokalredaktion
Vom Wattenmeer bis zum Dümmer sorgt die Polizeidirektion Oldenburg für Sicherheit im Nordwesten Niedersachsens. Die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025 zeigt: Die Region ist eine der sichersten in Niedersachsen.
Insgesamt registrierte die Polizeidirektion Oldenburg im vergangenen Jahr 88.844 Straftaten. Im Vergleich zum Vorjahr (91.698 Fälle) ist die Zahl der registrierten Straftaten damit um 2.854 Taten beziehungsweise rund 3,1 Prozent gesunken. Damit liegt das Straftatenaufkommen auf dem Niveau des Jahres 2020. Auch die Aufklärungsquote bleibt mit 64,89 Prozent auf einem hohen Niveau, durchschnittlich mehr als sechs von zehn Straftaten werden also von der Polizei aufgeklärt.
Ein weiterer wichtiger Indikator für die Sicherheitslage ist die sogenannte Häufigkeitszahl, also die Anzahl der registrierten Straftaten pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Sie liegt im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Oldenburg bei 4.995 und damit – mit Ausnahme des Corona-Jahres 2020 – auf dem niedrigsten Stand der vergangenen Jahrzehnte.
„Die Zahlen zeigen, dass die Menschen in unserer Region in einer sicheren Umgebung leben und sind Ausdruck der guten Polizeiarbeit, die von den mehr als 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tagtäglich im Bereich der PD Oldenburg geleistet wird“, sagt Polizeipräsident Andreas Sagehorn und ergänzt: „Festzustellen bleibt aber auch, dass das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger eine immer wichtigere Rolle in der Bewertung polizeilicher Arbeit einnimmt. Das gesellschaftliche Zusammenleben steht vor einer Zerreißprobe. Globale Krisen, eine zunehmende Polarisierung, eine abnehmende Kompromiss- und Dialogbereitschaft sowie eine deutlich wahrnehmbare rechtspopulistische Inszenierung einer Unsicherheitslage beeinflusst das Sicherheitsempfinden der Menschen. Hier gilt es auch von polizeilicher Seite aus entgegen zu wirken.“ (pm/lr – Foto: Symbolbild pixabay)