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18.02.2026, Lokalredaktion
Die Komödie – fast jedoch ein Schauspiel – von Armelle und Emmanuel Patron, in der Plattdeutschen Fassung von Christian Richard Bauer und unter der Regie von Jens A. Rose erzählt von dem älteren Ehepaar Johanna (Anne Jarbourg) und Winfried (Klaus Nicolaisen), das seine drei erwachsenen Kinder Peer „Pitti“ (Tobias Petershagen“, Julius „Julie“ (Jan Borries) und Luisa „Lieschen“ (Marisa Soeken) überraschend zu sich nach Hause bestellt.

Die Kinder – zwischen Anfang 30 und Anfang 40 – reisen in der festen Überzeugung an, dass etwas Schlimmes passiert sein muss. Ihre Fantasie geht sofort mit ihnen durch: Vielleicht sind die Eltern schwer krank, vielleicht sogar sterbenskrank, vielleicht brauchen sie Hilfe beim Sterben. Als sie eintreffen, finden sie jedoch – nach kurzer Zeit – das genaue Gegenteil vor: Die Eltern sind putzmunter, fröhlich und bestens gelaunt.

Dann folgt die eigentliche Überraschung. Die Eltern verkünden, dass sie ihr Leben radikal verändern wollen. Sie planen, nach Kambodscha auszuwandern, um dort ein Waisenhaus zu gründen – ein Idealistenprojekt, das gut zu ihrer 68er‑Vergangenheit passt. Die Kinder reagieren irritiert, skeptisch und emotional überfordert.

Die Frage, wie dieses Vorhaben finanziert werden soll, führt zu einer ungewöhnlichen Aktion: Die Eltern befragen jedes Kind einzeln, wie viel Geld es brauche, um glücklich zu sein. Die Antworten fallen sehr unterschiedlich aus, doch der älteste Sohn Peer – ein Geschäftsmann – nennt eine besonders hohe Summe. Am Ende erhalten alle Kinder genau diesen Betrag, was sofort zu Streit führt. Warum bekommen die anderen so viel, obwohl sie viel weniger wollten?

Die Situation eskaliert weiter, als die Kinder zufällig im Internet entdecken, dass die Eltern 150 Millionen Euro im Lotto gewonnen haben. Mit dieser Enthüllung brechen alte Konflikte auf: Neid, Gier, moralische Vorwürfe und lang verdrängte Geschwisterrivalitäten. Der älteste Sohn fühlt sich benachteiligt, die ewige Studentin hadert mit ihrer Rolle, und die jüngste Tochter verliert zunehmend die Kontrolle. Schließlich eskaliert die Situation und der „Sturm im Wasserglas“ nimmt seinen Lauf.

Nach der Premiere am Freitag, 27. Februar 2026, um 19 Uhr, auf der Bühne des Berufsbildungszentrums (BBZ) wird das Stück noch an folgenden Terminen aufgeführt: Donnerstag, 01. März .2026, 15.30 Uhr, Abo B und freier Verkauf, Donnerstag, 05. März .2026, 20 Uhr, Abo C und freier Verkauf, Freitag, 06. März .2026, 20 Uhr, Abo D und freier Verkauf, Sonntag, 08. März .2026, 15.30 Uhr, Abo S und freier Verkauf, Dienstag, 10. März .2026, 20 Uhr, Abo E und freier Verkauf, Donnerstag, 12. März .2026, 20 Uhr, Abo F und freier Verkauf, Samstag ,14. März .2026, 19 Uhr, Abo G und freier Verkauf, Sonntag, 15. März .2026, 15.30 Uhr, freier Verkauf, Mittwoch, 18. März .2026, 20 Uhr, freier Verkauf, Freitag, 20. März .2026, 20 Uhr, freier Verkauf und Sonntag, 22. März .2026, 15.30 Uhr, freier Verkauf. Karten gibt es bei Tabak Wege, Bahnhofstr. 19, 26919 Brake, Tel. 04401-7076680, der Buchhandlung Gollenstede, Breite Straße 8 und Famila Center, 26919 Brake, Tel. 04401-704257 und 04401-930283 sowie an der Abendkasse, bei den Vorführungen. (Fotos und Text: Kerstin Seeland)
Wann: 27.02.2026, 19:00 Uhr
Wo: Gerd-Köster-Straße 4, 26919 Brake