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15.09.2025, Lokalredaktion
Nach mehr als einem Jahrzehnt fand die Abnahme der Leistungsspange wieder in der Wesermarsch statt. Lemwerder war dieses Mal die gastgebende Gemeinde, in der Jugendfeuerwehrmitglieder aus dem Bezirk Weser-Ems in den fünf verschiedenen Disziplinen geprüft wurden. Auf persönliche Haltung, geschlossenes Auftreten, Schnelligkeit, Ausdauer und Körpergewandtheit kam es dabei genauso an wie auf feuerwehrtechnisches Wissen und etwas Allgemeinbildung.

Insgesamt 180 Jugendliche mit Begleitpersonen, Angehörigen und Gästen aus den Kreisen Aurich, Leer, Wittmund und der Wesermarsch waren waren angereist und sorgten so für ein besonders hohes Aufkommen an roten Einsatzfahrzeugen in der südlichsten Wesermarschgemeinde. Während ein Teil der Prüflinge auf dem Sportplatz oder in der Ernst-Rodiek-Halle ihr Können unter Beweis stellte, hatten es sich die übrigen für eine Pause auf dem nahegelegenen Supermarktparkplatz gemütlich gemacht.

Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die 15- bis 18-Jährige in der Jugendfeuerwehr erreichen können. In neunköpfigen Teams wird dabei zum Staffellauf oder zum Löschangriff, bei dem acht C-Schläuche gekuppelt werden müssen, angetreten. Aber auch Kugelstoßen, Schnelligkeit oder der Gesamteindruck werden neben dem theoretischen Wissen bewertet. Um eventuelle Lücken in den Mannschaften zu füllen, dürfen auch Jüngere mitmachen, die die Auszeichnung aber noch nicht erhalten. Zehn Punkte müssen erreicht werden, erklärte Kreisjugendwart Thorben Schöne. Sollte das nicht geschafft werden, bestehe die Möglichkeit, die Prüfung vier Wochen später noch einmal zu wiederholen, hieß es weiter.
Doch das war an diesem Sonntag zum Glück nicht der Fall. Der stellvertretende Landrat Dieter Kohlmann und Bürgermeisterin Christina Winkelmann freuten sich am Ende des turbulenten Tages, allen Anwärtern zum Bestehen der Prüfungen gratulieren zu können. (Fotos und Text: Gabriele Bode)