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29.04.2026, Lokalredaktion
Am 18. April 2026 haben von 26 Prüfungsteilnehmern, 23 Jägerinnen und Jäger ihre Jägerprüfung erfolgreich abgelegt. Ein besonderer Moment der Veranstaltung war die feierliche Übergabe der Jägerbriefe an die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen. Mit dem Bestehen der Prüfung übernehmen sie Verantwortung für Natur, Wild und Hege und treten in die Reihen der Jägerschaft ein.
Die Jagdausbildung orientiert sich an Grundsätzen, die den verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Wildtierbeständen in den Mittelpunkt stellen. Dazu gehören die Achtung von Flora und Fauna, eine sachkundige Schulung an Jagdwaffen und Fanggeräten sowie der bewusste Umgang mit Wildbret als natürlicher Ressource.
Ein zentrales Anliegen der Ausbildung ist es, angehenden Jägerinnen und Jägern nicht nur technische Fertigkeiten zu vermitteln, sondern auch ein fundiertes Verständnis für ökologische Zusammenhänge und die Bedeutung eines respektvollen Handelns in der Natur zu fördern. Ziel ist es, die Teilnehmenden darauf vorzubereiten, Lebensräume und Wildtierbestände im Rahmen eines verantwortungsvollen Wildtiermanagements zu schützen und zu erhalten.
Wild wird als wertvolle Ressource betrachtet, deren Nutzung mit Sorgfalt und Respekt erfolgen sollte. Der sachgemäße Umgang mit Wildbret ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung und trägt dazu bei, dass jagdliche Aktivitäten einen positiven Beitrag leisten können. Zudem vermittelt eine solche Ausbildung auch die praktischen und rechtlichen Grundlagen der Jagd als auch das Verständnis für deren Bedeutung im Einklang mit der Natur. (pm/lr – Foto: Kreisjägerschaft)