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25.03.2026, Lokalredaktion
Mit dem neuen Projektaufruf des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) schafft die Bundesregierung eine gezielte Förderung für den Erhalt und die Modernisierung kommunaler Schwimmbäder. Insgesamt stehen dafür 250 Millionen Euro bereit.
„Schwimmbäder sind weit mehr als nur Orte des Sports – sie sind Treffpunkte, Lernorte und unverzichtbare Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens vor Ort“, betonen der Bundestagsabgeordnete Bastian Ernst und der Landtagsabgeordnete Björn Thümler (beide CDU) gemeinsam. „Gerade in ländlichen Regionen sind sie oft die einzigen Einrichtungen, die generationsübergreifende Begegnung, Bewegung und Teilhabe ermöglichen.“
Der aktuelle Förderaufruf des Bundes richtet sich an Städte, Gemeinden und Landkreise, die im Eigentum eines Schwimmbades stehen. Diese können bis zum 19. Juni 2026 Projektskizzen für Sanierungsmaßnahmen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einreichen. Gefördert werden Investitionen in Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und Energieeffizienz.
Je nach Haushaltslage der Kommunen übernimmt der Bund bis zu 45 Prozent, in besonderen Fällen sogar bis zu 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Der Förderbetrag liegt zwischen 250.000 Euro und 8 Millionen Euro. Eine Weiterleitung an Dritte – etwa an Vereine – ist ausdrücklich möglich.
„Wir wissen, dass zahlreiche Kommunen auch bei uns in der Region ihre Schwimmbäder dringend sanieren müssen, es aber oft an den nötigen Finanzmitteln fehlt“, so Thümler und Ernst weiter. „Das Bundesprogramm ist daher ein wichtiges Signal: Es hilft, bestehende Bäder zu erhalten, Energiekosten zu senken und die Angebote für Kinder, Familien und Vereine dauerhaft zu sichern.“
Interessierte Kommunen finden alle Informationen und Bewerbungsunterlagen unter www.bbsr.bund.de/sks-schwimmbaeder. (pm/lr – Foto: Symbolbild pixabay)