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29.09.2026, Lokalredaktion
Wir bedauern, dass die CDU Gespräche mit der Linken bereits vor Beginn der neuen Wahlperiode grundsätzlich ausgeschlossen hat.
Die Wählerinnen und Wähler haben einen neuen Kreistag gewählt, in dem die bisherigen Mehrheiten nicht mehr selbstverständlich sind. Für uns bedeutet das vor allem eines: Im neuen Kreistag muss es um die Sachfragen gehen, die die Menschen in der Wesermarsch betreffen.
Krankenhausversorgung, bezahlbares Wohnen, Bildung, Mobilität und soziale Sicherheit werden nicht dadurch gelöst, dass Parteien einander Gespräche verweigern. Wir werden deshalb gesprächsbereit bleiben und uns mit den demokratischen Fraktionen im Kreistag über konkrete Sachfragen austauschen.
Die AfD schließen wir von dieser Zusammenarbeit aus. Politischer Austausch bedeutet für uns nicht, dass wir in allem einer Meinung sein müssen. Es bedeutet, zuzuhören, Unterschiede offen zu benennen und dort nach Lösungen zu suchen, wo sie möglich sind.
„Die Menschen, die uns gewählt haben, können sich auf uns verlassen. Aber unsere Politik machen wir für alle Menschen in der Wesermarsch“, sagt Ramona Bartz, Mitglied des Kreisvorstands- und Kreistagsmitglied der Linken Wesermarsch.
Wir freuen uns über das Vertrauen, das uns bei der Kommunalwahl entgegengebracht wurde, und wollen unsere zusätzlichen Möglichkeiten im Kreistag verantwortungsvoll nutzen. Natürlich entscheidet jede Fraktion selbst, mit wem sie Gespräche führen möchte. Wir wollen unsere Energie aber nicht darauf verwenden, die nächsten fünf Jahre darüber zu diskutieren, wer mit wem nicht spricht. Wir wollen darüber sprechen, was für die Menschen in der Wesermarsch getan werden muss. (pm/lr)