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07.07.2026, Lokalredaktion
Die jetzt verkündete Entscheidung, dass die Geschäftsführung des St. Bernhard Hospital Brake entschieden hat, den Krankenhausbetrieb zum 29. September 2026 endgültig einzustellen, betroffen ist davon auch das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ), ist ein harter Schlag für die Beschäftigten, die Patienten und damit für die Gesundheitsversorgung im Landkreis Wesermarsch.
Das laufende Insolvenzverfahren des St. Bernhard Hospitals stellte dabei eine besondere Herausforderung dar. So ging es darum verschiedene Optionen für den Krankenhausstandort zu prüfen und zu bewerten.
Diese Entscheidung trifft eine ganze Region schwer, ganz besonders aber die Beschäftigten, ihre Familien, die Patientinnen und Patienten.
Es ist dem St. Bernhard Hospital Brake nicht gelungen eine tragfähige wirtschaftliche Perspektive für den Fortbestand des Krankenhauses zu entwickeln. Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung stellt sich gegen die Fortführung des Hauses.
Als Abgeordnete des Landkreises Wesermarsch war und ist es unser Antritt die gesundheitliche Versorgung im ganzen Landkreis zu sichern. Die zwei Krankenhausstandorte sind in privater Trägerschaft. Das bedeutet, dass es keinen direkten Zugriff auf die Entscheidungen gab und gibt.
Was jetzt gelingen muss ist: Die Fördergelder, für einen Ausbau des Braker Standorts in der Wesermarsch zu halten. Die Mittel werden für die Zukunftssicherung der medizinischen Versorgung in Brake und Nordenham unbedingt benötigt.
Es muss zwingend in alle Richtungen gedacht werden. Es darf keine Denkverbote geben. Auch Gespräche mit Helios über ein Gesamtkonzept für die Region ist dringend geboten.
Es gilt die Helios Klinik in Esenshamm auszubauen und am Standort in Brake ein Versorgungszentrum/ eine Tagesklinik zu organisieren, dass die ambulante und teilstationäre Gesundheitsvorsorge sicherstellt. Dazu ist es notwendig unmittelbar Gespräche der beiden Betreiber aufzunehmen und Modalitäten zu prüfen und vor allem Vorkehrungen zur Sicherung des Personals zu treffen. (pm/lr – Foto: Kerstin Seeland)