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07.09.2025, Lokalredaktion
Die im Förderverein Pro A20 vereinten Kommunen und Wirtschaftsinstitutionen entlang der geplanten Trasse der A20 begrüßen das seit wenigen Tagen feststehende Baurecht für den 1. Bauabschnitt der A20 zwischen Westerstede (A28) und Jaderberg (A29) „außerordentlich“, so der Vorstand in einer Stellungnahme. Die Entscheidung sei ein „bedeutender Meilenstein für das wichtigste Verkehrsinfrastrukturprojekt Nordwestdeutschlands“.
Bessere Anbindung für Seehäfen und Tourismus
Nach Auffassung des Fördervereins ist die A20 „von herausragender Bedeutung für die Menschen und die Wirtschaft unserer Region zwischen Ems, Jade, Weser und Elbe“.
Die A20 sei ein „wichtiges Signal und ein Schlüsselprojekt für die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft und für die Schaffung neuer Arbeitsplätze.“ Der Ausbau dieser vernetzenden Infrastruktur sei eine „Investition in die Standortqualität und Verkehrsgeographie unserer Region“.
Die A20 werde nicht nur Fahrwege und Fahrzeiten spürbar verkürzen, sondern auch die Standortattraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Nordwesten nachhaltig stärken. Außerdem sorgt die A20 nach Einschätzung des Vereins für eine bessere Anbindung der norddeutschen Seehäfen und der Tourismusdestination Nordseeküste an das überregionale Straßennetz. Für die Energiewende und die damit verbundenen Transporte von Windkraftanlagen sei die A20 ebenfalls äußerst wichtig.
Nun notwendige Haushaltsmittel zur Verfügung stellen
Vor diesem Hintergrund appelliert der Förderverein Pro A20 an Bundesregierung und Autobahn GmbH, sie sollten nun die notwendigen Haushaltsmittel für den Baubeginn dieses ersten Abschnittes zur Verfügung stellen. Gleichzeitig müssten die Planungsschritte für die weiteren Bauabschnitte zwischen der A29 bei Jaderberg durch die Wesermarsch bis hin zum fertigen Wesertunnel und im Weiteren bis zur A27 bei Bremerhaven sowie rund um das Kehdinger Kreuz in Richtung der neuen Elbquerung forciert werden, so der Vorstand. Er ergänzt: „Die von der Bundesregierung angekündigten Instrumente zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsprozessen für wichtige Infrastrukturvorhaben sollten genau hierfür zügig beschlossen und zeitnah umgesetzt werden, so dass die weiteren Abschnitte der A20 hiervon bereits profitieren können.“ Der Vorstand betont: „Es gilt, jetzt keine Zeit zu verlieren!“ (Text: Thomas Klaus – Freier Redakteur / Foto: Symbolbild)