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04.09.2026, Lokalredaktion
Die Frauen Union Wesermarsch begrüßt die aktuellen Entwicklungen rund um die Helios Klinik Wesermarsch. Die Vergabe der notwendigen Arztsitze und die geplante Fortführung des MVZ in Brake sind wichtige Schritte für eine verlässliche medizinische Versorgung in der Region. Besonders erfreulich ist die angekündigte Wiederaufnahme der Geburtshilfe in Nordenham.
„Wir begrüßen diese Entwicklung sehr. Gerade bei der Geburtshilfe haben wir als Frauen Union in den vergangenen Monaten immer wieder deutlich gemacht, wie wichtig eine wohnortnahe Versorgung für Frauen und Familien in unserer Region ist. Seit dem vergangenen Sommer bin ich dazu auch regelmäßig mit der CDU-Kreistagsfraktion Wesermarsch im Austausch. Umso mehr freut es mich, dass sich nun konkrete Perspektiven für die Gesundheitsversorgung in Nordenham abzeichnen. Das ist ein wichtiger Schritt – gerade für die Frauen im Norden unseres Landkreises“, erklärt Alexandra Gloystein, Vorsitzende der Frauen Union Wesermarsch.

Die Frauen Union setzt sich dafür ein, Frauengesundheit stärker in den Mittelpunkt der Gesundheitsversorgung zu rücken. Die Rückkehr der Geburtshilfe nach Nordenham ist deshalb ein wichtiges Signal – insbesondere für werdende Mütter, junge Familien und die Zukunft der medizinischen Versorgung im Norden unseres Landkreises. Nicht zuletzt ist dies auch ein wichtiger Standortfaktor für unseren Landkreis, wenn es um Gewinnung von Fachkräften für den Wirtschaftsstandort Wesermarsch geht.
Gleichzeitig gilt: Die Ankündigungen müssen nun verlässlich umgesetzt und dauerhaft gesichert werden. Dazu gehören ausreichend medizinisches Personal, funktionierende ambulante Strukturen und kurze Wege für die Menschen in der Region.
„Wir begrüßen ausdrücklich, dass hier über Ebenen und Institutionen hinweg an einer Lösung gearbeitet wird. Unser Ziel bleibt eine Gesundheitsversorgung, die wohnortnah, erreichbar und verlässlich ist – und bei der die besonderen Bedürfnisse von Frauen selbstverständlich mitgedacht werden. Daher danken wir insbesondere Landrat Stephan Siefken, dass er sich bei diesem Thema hartnackig bemüht hat, die unterschiedlichen Akteure an einen Tisch zu bekommen und letztlich auch mit Minister Philippi im steten Austausch steht.“, so Gloystein.
Die Frauen Union Wesermarsch wird die weitere Entwicklung konstruktiv begleiten und sich weiterhin
dafür einsetzen, dass Frauengesundheit und eine verlässliche medizinische Versorgung wohnortnah gewährleistet werden. (pm/lr – Foto: privat)