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13.10.2026, Lokalredaktion
Handwerk, Bildung und Wirtschaft enger vernetzen, Jugendliche für technische Berufe begeistern und Betriebe enger in die Berufsorientierung einbinden – das neue Projekt „Hände an die Zukunft“ hat dies zum Ziel. Zum ersten Netzwerktreffen kamen auf Einladung des Fachdienstes Umwelt/Klimaschutz des Landkreises Wesermarsch Vertreterinnen und Vertreter der BBS Wesermarsch, der Kreishandwerkerschaft, der Wirtschaftsförderung, der Kreisvolkshochschule, der IHK Oldenburg und des Handwerksmuseums.
„Wärmepumpen installieren, Solaranlagen auf Dächer montieren und Altbauten energetisch sanieren – für den Klimaschutz brauchen wir Fachkräfte direkt vor Ort“, erklärte Klimaschutzmanagerin Beate von Borstel während der Vorstellung der Projektidee. Betriebe für eine aktive Mitarbeit zu gewinnen, ist ein wichtiger Aspekt. „Die Jugendlichen müssen die Arbeit sehen und anfassen können. Das klappt am besten, wenn Betriebe sich aktiv an Aktionstagen oder mit Praktika beteiligen.“
Informationsangebote zu dualen Ausbildungsgängen können dazu beitragen, dass sich mehr Jugendliche für das Handwerk interessieren. Zudem sei es wichtig, so der Tenor, beispielsweise digitale Möglichkeiten zu nutzen, um erste Sprachbarrieren zu überwinden.
Arman Džaferagić, Leiter des Handwerksmuseums, zeigte mit seinem Vortrag auf, wie sich das Museum in die Initiative einbringen kann. Was deutlich wurde: In der Wesermarsch existieren bereits viele gute Ansätze zur Nachwuchsgewinnung seitens der Schulen und Kammern. Hierauf kann aufgebaut werden.
Ein passendes Konzept zur Umsetzung der Projektidee soll nun erarbeitet werden. Jedoch äußerten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Wunsch, sich wieder zu treffen, auszutauschen und nach Lösungen zu suchen. (pm/lr – Foto: Landkreis Wesermarsch/Wittschieben)
Titelfoto (v. l.): Bringen Hände an die Zukunft: Arman Džaferagić (Leiter Handwerksmuseum), Sven Otten (Schulleiter BBS Wesermarsch), Isa Grube (Wirtschaftsförderung Wesermarsch), Sven Jochims (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Wesermarsch), Susanne Middelberg (Jugendhilfe KVHS Brake), Beate von Borstel, und Katrin Werle (IHK Oldenburg)