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16.01.2026, Lokalredaktion
Der Internationale Tag der scharfen Gerichte, am 16. Januar, ist der weltweiten Leidenschaft für Chili, Pfeffer und alles, was kulinarisch Feuer hat, gewidmet. Woher dieser ungewöhnliche Aktionstag stammt, ist nicht eindeutig belegt. Häufig wird er jedoch mit dem US‑Journalisten Jeff Houck in Verbindung gebracht, der 2011 seine Leser dazu einlud, an diesem Datum bewusst etwas Scharfes zu genießen. Inzwischen hat sich der Tag zu einem beliebten Anlass entwickelt, an dem Food‑Fans, Restaurants und Hobbyköche die Vielfalt scharfer Küchen zelebrieren.
Scharfe Speisen haben eine lange Tradition: Schon vor Tausenden von Jahren nutzten Menschen Chili und andere Gewürze nicht nur wegen ihres Aromas, sondern auch wegen ihrer antibakteriellen Wirkung. Der enthaltene Stoff Capsaicin sorgt für das typische Brennen, regt die Durchblutung an und bringt den Körper zum Schwitzen – ein natürlicher Kühlungseffekt, der besonders in warmen Regionen geschätzt wird. Dass Schärfe streng genommen kein Geschmack, sondern ein Schmerzreiz ist, macht sie für viele erst recht spannend.
Rund um den 16. Januar entstehen weltweit kleine Aktionen: Von Hot‑Sauce‑Verkostungen über Curry‑Challenges bis hin zu Restaurant‑Spezialmenüs ist alles dabei. Manche Städte nutzen den Tag sogar für gemeinschaftliche Events, bei denen scharfes Essen und soziales Engagement Hand in Hand gehen. Zu den bekanntesten feurigen Gerichten zählen etwa das extrem scharfe Phaal Curry, der aromatisch‑betäubende Sichuan Hot Pot oder die indonesische Chili‑Paste Sambal Ulek.
Der Tag der scharfen Gerichte lädt dazu ein, Neues auszuprobieren, die eigene Schärfetoleranz zu testen oder einfach ein wenig kulinarische Wärme in den Januar zu bringen. (pm/lr – Foto: Symbolbild KI generiert)