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21.01.2026, Lokalredaktion
Heute ist Weltknuddeltag – also der einzige Tag im Jahr, an dem man völlig legal Menschen umarmen darf, ohne vorher eine schriftliche Genehmigung, drei Zeugen und eine DSGVO‑Erklärung einzuholen. Wer heute nicht mindestens einmal geknuddelt wird, bekommt übrigens laut inoffiziellem Knuddelgesetz automatisch ein Gratis‑Ersatzknuddeln von der nächsten verfügbaren Person. Das kann der Partner sein, die Kollegin, der Postbote oder – im schlimmsten Fall – die Zimmerpflanze.
Knuddeln ist gesund, sagen die Wissenschaftler. Es senkt Stress, stärkt das Immunsystem und sorgt dafür, dass man für ein paar Sekunden vergisst, dass die To‑do‑Liste länger ist als der Januar. Also: Arme auf, Herz auf, Hirn aus – und rein ins Knuddelchaos.
Geht es nach den beiden US-Amerikanern Kevin Zaborney und Adam Olis, dann begann alles 1986, als sie den National Hugging Day, also den nationalen Tag der Umarmung, ins Leben riefen. Doch die Idee verbreitete sich schneller als ein spontanes Gruppenknuddeln: Immer mehr Länder fanden Gefallen an diesem warmherzigen Anlass.
Mit der wachsenden Beliebtheit wurde aus dem nationalen schließlich ein International Hugging Day – und genau deshalb ergibt auch die deutsche Bezeichnung Weltknuddeltag überhaupt erst Sinn.(pm/lr – Foto: Symbolbild pixabay)