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28.02.2026, Lokalredaktion
Für Oldenburgische IHK aber nur ein erster Schritt
Gute Nachrichten aus Brüssel für Unternehmen mit Handelsbeziehungen nach Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay: Die Europäische Union hat am Freitag angekündigt, das Mercosur-Abkommen vorläufig anwenden zu wollen. Noch liegt das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den vier südamerikanischen Staaten zur juristischen Prüfung zwar beim Europäischen Gerichtshof, dennoch soll es laut EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Kürze zur Anwendung kommen.
„Wir freuen uns sehr, dass das Abkommen nun doch umgesetzt wird“, sagt Felix Jahn, Geschäftsführer bei der Oldenburgischen IHK für den Bereich Geschäfte weltweit. „Das bedeutet neue Markt-Chancen und weniger Zölle für unsere Unternehmen.“ Dennoch sieht Jahn in der vorläufigen Anwendung nur einen ersten Schritt. „Ziel muss es sein, dass das Abkommen vollständig zur Anwendung kommt.“
Es gelte weiterhin darauf hinzuwirken. Am Donnerstag hatten Uruguay und Argentinien das Abkommen ratifiziert. Die anstehende Delegationsreise der Oldenburgischen IHK nach Brasilien und Argentinien Mitte November steht damit aber unter guten Vorzeichen. Schwerpunktmäßig soll es bei dieser Reise um Häfen, Logistik, Energie sowie Agrar- und Ernährungswirtschaft gehen. Organisiert wird der Unternehmeraustausch in Zusammenarbeit mit den IHKs in Bremen, Stade und Lüneburg. Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer sind eingeladen, sich anzumelden unter https://veranstaltung.ihkoldenburg.de/b?p=ihkdelegationsreisebrasilienargentinien (pm/lr)