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02.04.2026, Lokalredaktion
Wer hat nicht Erinnerungen an die Kindheit, zu der immer auch irgendein tolles Buch gehörte? Bücher waren das Tor in eine andere Welt, regten die Fantasie an und luden ein, bei Abenteuern dabei zu sein.
Der Internationale Kinderbuchtag wird jedes Jahr am 2. April gefeiert und richtet den Blick weltweit auf die Bedeutung von Geschichten für junge Menschen. Das Datum erinnert an den Geburtstag des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen, dessen Märchen bis heute Kinder auf der ganzen Welt begleiten. Seit 1967 lädt der Aktionstag dazu ein, die Freude am Lesen zu stärken und Kindern den Zugang zu vielfältiger Literatur zu ermöglichen.
Getragen wird der Kinderbuchtag vom International Board on Books for Young People (IBBY), einem Netzwerk, das sich für hochwertige Kinder- und Jugendliteratur einsetzt. Jedes Jahr übernimmt eine andere nationale IBBY-Sektion die Patenschaft und gestaltet ein Motto, eine Botschaft an die Kinder der Welt sowie ein Plakat. Diese Impulse regen weltweit Aktionen in Schulen, Bibliotheken, Buchhandlungen und kulturellen Einrichtungen an.
Rund um den 2. April finden vielerorts Lesungen, Vorlesestunden, kreative Workshops oder Begegnungen mit Autorinnen und Autoren statt. Der Tag macht sichtbar, wie wichtig Geschichten für die Entwicklung von Sprache, Fantasie und Empathie sind – und erinnert zugleich daran, dass nicht alle Kinder selbstverständlich Zugang zu Büchern haben. Der Internationale Kinderbuchtag setzt deshalb ein Zeichen für kulturelle Teilhabe und dafür, dass jedes Kind die Chance bekommen sollte, in die Welt der Bücher einzutauchen. (Text: Kerstin Seeland – Foto: Symbolbild pixabay)