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13.02.2026, Lokalredaktion
Weltweit werden noch immer zehntausende Kinder in bewaffneten Konflikten eingesetzt – als Kämpferinnen und Kämpfer, Boten, Spione, Träger oder in anderen ausbeuterischen Rollen. Der Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten am 12. Februar erinnert jedes Jahr daran, dass diese schwere Menschenrechtsverletzung trotz internationaler Verbote weiterhin Realität ist.
Kinder, die in Konflikte hineingezogen werden, verlieren nicht nur ihre Kindheit. Sie sind Gewalt, Missbrauch, Traumatisierung und lebenslangen Folgen ausgesetzt. Viele von ihnen werden entführt, andere aus Armut oder Perspektivlosigkeit rekrutiert. Mädchen sind dabei besonders gefährdet, Opfer sexualisierter Gewalt zu werden.
Internationale Organisationen, Hilfswerke und lokale Initiativen arbeiten seit Jahren daran, Kinder aus bewaffneten Gruppen zu befreien, sie zu schützen und ihnen eine neue Zukunft zu ermöglichen. Doch nachhaltiger Schutz gelingt nur, wenn Konflikte entschärft, Armut bekämpft und Bildung gestärkt werden. Der Red Hand Day setzt deshalb ein sichtbares Zeichen: Jede rote Hand steht für die Forderung, Kinder konsequent vor Rekrutierung und Gewalt zu schützen.
Der Aktionstag ruft Politik, Gesellschaft und internationale Gemeinschaft dazu auf, Verantwortung zu übernehmen. Kinder dürfen niemals als Soldaten missbraucht werden. Sie brauchen Sicherheit, Bildung, Fürsorge – und die Chance auf ein Leben, das von Frieden geprägt ist. (pm/lr – Foto: KI generiert)