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24.03.2026, Lokalredaktion
Die niedersächsischen Landtagsfraktionen von SPD, Grünen und CDU haben sich darauf verständigt, die Tagesbildungsstätten im Land weiterzuentwickeln und als Schulform zu verankern. Ziel ist es, bestehende Einrichtungen dauerhaft abzusichern und ihnen eine verlässliche Perspektive zu geben. Die Regelungen sollen im Zuge der Schulgesetzreform noch vor der Sommerpause beschlossen werden.

Dazu erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete für die Wesermarsch, Karin Logemann: „Die Einigung zu den Tagesbildungsstätten ist ein wichtiges Signal – auch für unsere Region. Mit der Karl-Eichler-Schule der Lebenshilfe Wesermarsch haben wir vor Ort eine Einrichtung, die tagtäglich wertvolle Arbeit für Kinder mit komplexem Unterstützungsbedarf leistet. Für sie, ihre Familien und die Beschäftigten schaffen wir jetzt die notwendige Klarheit und Planungssicherheit.
Wir sorgen dafür, dass der Übergang in Förderschulen in freier Trägerschaft verlässlich gestaltet werden kann. Gleichzeitig sichern wir die Finanzierung frühzeitig ab, sodass bestehende Angebote ohne Brüche fortgeführt werden können.
Mir war besonders wichtig, dass auch die Beschäftigten eine klare Perspektive erhalten: Die Erfahrung und Kompetenz der Mitarbeitenden bleiben erhalten, vorhandenes Personal kann weiter eingesetzt werden und notwendige Qualifikationen können im Übergang erworben werden.
Damit sichern wir nicht nur Strukturen, sondern auch Qualität. Die enge Zusammenarbeit von Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeitenden bleibt ein zentraler Bestandteil der Förderung. So stellen wir sicher, dass Kinder auch künftig bestmöglich unterstützt werden und Teilhabe gewährleistet ist.“ (pm/lr – Foto: Symbolbild pixabay)