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11.11.2025, Lokalredaktion
Die jüngste Einigung in Berlin über ein aktives Wolfsmanagement, verstärkten Herdenschutz und mehr Unterstützung für Weidetierhalter wird von der CDU-Landtagsfraktion in Niedersachsen ausdrücklich begrüßt. „Die Einigung in Berlin ist ein entscheidender Schritt für den ländlichen Raum und für alle, die mit großem Engagement ihre Tiere auf der Weide halten“, betont der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler (Berne). Niedersachsen müsse diese neuen Spielräume konsequent nutzen, merkt er weiter an.

Die angekündigten Schritte in Niedersachsen müssen laut Thümler nun zügig in klare Managementpläne und einen verlässlichen Herdenschutz umgesetzt werden. Dazu gehört nach seinen Worten vor allem die umgehende Streichung des Verweises in Paragraph 28 des Niedersächsischen Jagdgesetzes auf das Bundesnaturschutzgesetz. Die Weidetierhalter bräuchten endlich Rechtssicherheit und Unterstützung, so Thümler weiter.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Sebastian Lechner kommentiert die Vereinbarung wie folgt: „Das ist ein wichtiges Signal aus Berlin für Niedersachsen. Jetzt kommt es darauf an, endlich auch praktikable Lösungen vor Ort entstehen. Die Sicherheit unserer Weidetiere muss im Mittelpunkt stehen. Wir erwarten von der rot-grünen Landesregierung, dass sie neben der bisherigen passiven Säule des Herdenschutzes endlich eine zweite, aktive Säule aufbaut: ein wirksames Wolfsmanagement, das auch den Abschuss von Problemwölfen und auffälligen Rudeln umfasst.“ Nur so werde die Position der Weidetierhalter wirklich gestärkt. (pm/lr – Foto: Symbolbild)