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03.02.2026, Lokalredaktion
Für das Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) ermöglicht das Land Niedersachsen nun eine Antragstellung vom 9. bis zum 23. März 2026. Durch diese frühe Phase können auch die Bewilligungen früher erteilt werden, so dass den landwirtschaftlichen Betrieben in Niedersachsen, Bremen und Hamburg mehr Zeit für die Umsetzung ihrer baulichen Maßnahmen bleibt. Der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler (Berne) betont, dass die Landwirtschaft Planungssicherheit und Verlässlichkeit braucht und die frühere Antragstellung deshalb ein wichtiger Schritt ist, um Investitionen in eine moderne, wettbewerbsfähige und nachhaltige Landwirtschaft zu erleichtern. Insgesamt stehen im AFP 2026 rund 18 Millionen Euro zur Verfügung, die aus Mitteln der drei norddeutschen Länder sowie aus Bundes- und EU-Förderungen stammen.
Im Rahmen des AFP werden unter anderem tierfreundliche Stallbauinvestitionen sowie Maschinen und Geräte gefördert, die eine präzise und ressourcenschonende Ausbringung von Gülle oder Pflanzenschutzmitteln ermöglichen. Alle Vorhaben müssen strenge Anforderungen im Umwelt- und Klimaschutz erfüllen, Stallbauprojekte zusätzlich im Bereich Tierschutz. Mit der neuen Richtlinie 2026 wird zudem ein vereinfachtes Investitionskonzept eingeführt, das kleinere Vorhaben bis 150.000 Euro oder Anträge mit nur einer spezifischen Umwelt- und Klimaschutzinvestition entlastet und somit zum Bürokratieabbau beiträgt.
Nach dem abrupten Ende des Bundesprogramms zum Umbau der Tierhaltung (BUT) zum 31. August 2026 wird das AFP ab 2027 auch wieder Investitionen in Schweineställe ermöglichen. Die dafür geltenden Anforderungen wird das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium im Laufe des Jahres bekannt geben. Thümler unterstreicht, dass verlässliche Förderinstrumente wie das AFP entscheidend sind, um Betriebe bei notwendigen Investitionen zu unterstützen. (pm/lr – Foto: Büro Thümler)