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16.01.2026, Lokalredaktion
Der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler begrüßt die Entscheidung des Bundes, den Weg für ein aktives Wolfsmanagement freizumachen. Die geplante Aufnahme des Wolfs in das Bundesjagdgesetz sei ein „notwendiger und überfälliger Schritt“, um Weidetierhalter endlich wirksam zu entlasten.

„Der Bund liefert. Die Bundesregierung nutzt die Spielräume, die sich aus der Absenkung des Schutzstatus auf internationaler Ebene ergeben, konsequent aus“, erklärt Thümler mit Blick auf die Entscheidung im Bundestag. Der Gesetzentwurf schaffe klare Regeln zu Jagdzeiten, Abschussmöglichkeiten und zur Verantwortung der Jägerinnen und Jäger im Wolfsmanagement.
Für Niedersachsen erwartet der CDU-Politiker nun unverzügliches Handeln.
„Unsere Weidetierhalter brauchen keine weiteren Ausreden, sondern endlich praktikable Lösungen. Die Landesregierung muss ihre Verzögerungstaktik beenden und auf Grundlage des Bundesgesetzentwurfs schnell die Voraussetzungen schaffen, damit Bejagung und aktives Bestandsmanagement auch hier möglich werden“, merkt der CDU-Landtagsabgeordnete an.
Thümler fordert Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) auf, innerhalb der rot-grünen Koalition für Klarheit zu sorgen:„Der Ministerpräsident muss dafür sorgen, dass sein grüner Koalitionspartner die Blockadehaltung aufgibt. Die Menschen im ländlichen Raum haben kein Verständnis mehr für politische Ausflüchte, während ihre Tiere gefährdet sind.“
Der CDU-Abgeordnete betont, dass ein verantwortungsvolles Wolfsmanagement kein Angriff auf den Artenschutz sei, sondern eine notwendige Maßnahme, um Koexistenz, Sicherheit und wirtschaftliche Perspektiven der Weidetierhaltung zu sichern. (pm/lr – Foto: Symbolbild pixabay)