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13.12.2025, Lokalredaktion
Die Landesregierung stellt die Finanzierung der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) ab 2027 komplett auf Landesmittel um – ohne komplizierte EU-Mischfinanzierung.
Damit wird umgesetzt, was das Handwerk und Betriebe seit Jahren fordern: weniger Bürokratie, mehr Planungssicherheit und eine deutlich einfachere Mittelbewirtschaftung. Neben dem bürokratischen Aufwand gab es für die Handwerkerschaften regelmäßig Probleme und deutliche Zeitverzögerungen im Ablauf.
Karin Logemann freut sich daher sehr, dass die Landesregierung jetzt eine pragmatische Lösung gefunden hat.
Was bedeutet das konkret?
– Ab 2027 volle Landesfinanzierung – keine ESF-Förderformulare mehr
– Weniger Verwaltungsaufwand für Kammern und Betriebe
– Keine umfangreichen Fragebögen mehr für Auszubildende
– Deutlich höhere Förderhöhen (Bundesmittel steigen bereits ab 2026)
– Spürbar geringerer Eigenanteil für Ausbildungsbetriebe
Die ÜLU ist ein zentraler Baustein unserer dualen Ausbildung – sie sichert die Qualität in vielen Handwerksberufen, vermittelt wichtiges Praxiswissen und stärkt unsere Fachkräfte von morgen.
Ein starkes Signal für das Handwerk, für unsere jungen Auszubildenden und für eine moderne, unbürokratische Ausbildungsstruktur in Niedersachsen. (pm/lr – Foto: Symbolbild)