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23.04.2026, Lokalredaktion
Eine Übersicht über die Senioren- und Behindertenbeiräte in der Wesermarsch, eine Liste der Mitglieder des Kreisbehindertenbeirates Wesermarsch (KBR) mit ihren jeweiligen Schwerpunkten sowie ein Verzeichnis wesentlicher Beratungsangebote von Einrichtungen und Verbänden – all das gab es für das Kreisgebiet bisher nicht in gebündelter Form. Diese Lücke wurde jetzt geschlossen. Ein Jahr hatte sich eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des stellvertretenden KBR-Vorsitzenden Lukas Handelshauser mit der Broschüre befasst.

Veröffentlichung in Leichter Sprache
Zu Beginn der jüngsten Sitzung in Brake stellten der KBR-Vorsitzende Albert Mumme und Handelshauser die neue, 15-seitige Broschüre „Inklusion im Landkreis Wesermarsch“ vor. Die enthält auch einen Link, mit dem per QR-Code ein Schwerbehinderten-Ausweis beantragt werden kann.
Weitere Besonderheiten: Die Broschüre wurde von der Prüfungsgruppe und dem Büro für Leichte Sprache in Wilhelmshaven geprüft und zertifiziert. Und: Die Wirtschaftsförderung Wesermarsch unterstützte das Projekt ebenfalls.
Bei der Vorstellung mit dabei: Landrat Stephan Siefken, der die Veröffentlichung begrüßte. Die Broschüre biete vielen Menschen Orientierung, so Siefken.
Der KBR leiste einen „sehr wichtigen Beitrag“ zur Inklusion in der Wesermarsch. Siefken wörtlich: „Das Gremium hat ein großes Sendungsbewusstsein und das ist auch gut so.“ Die „wertvolle Arbeit“ des KBR werde wahrgenommen und ernst genommen, fügte der Landrat hinzu. Er betonte: „Wir wollen die Wesermarsch für alle Menschen offen, barrierefrei und lebenswert machen.“ (Foto und Text: Thomas Klaus)
Foto: v.l.n.r: Anelie Saizew (Büro für Leichte Sprache), Thorsten Lotze (Büro für Leichte Sprache), Christian Kreutzberg (Büro für Leichte Sprache), Irina Martens (Wirtschaftsförderung Wesermarsch), Stephan Siefken, Albert Mumme, Lukas Handelshauser, Anita Herrmann (Kreisbehindertenbeauftragte)