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04.11.2025, Lokalredaktion
„Ein weiterer Schritt hin zur Widerherstellung der Eisenbahnbrücke und des Radwegs über die Hunte nach den zwei Kollisionen im letzten Jahr ist geschafft: Berne und Elsfleth haben nun die Zuwendungsbescheide für den Neubau des Radwegs entlang der neuen Huntebrücke bekommen. Der Radweg kann also gebaut werden“, teilt die SPD-Landtagabgeordnete Karin Logemann mit.
Seit 2019 können Radfahrer:innen die Brücke nicht mehr zur Überquerung der Hunte nutzen. Nach einem Unfall sperrte die DB AG diesen Weg. Dann kollidierten 2024 innerhalb weniger Monate zwei Schiffe erst mit der Brücke und dann mit der Ersatzbrücke. „Die Bürgermeister der Gemeinden Elsfleth, Brigitte Fuchs, und Berne, Hartmut Schierenstedt, setzten sich sofort für den schnelleren Bau einer Eisenbahnbrücke und ebenso eines Radwegs über die Hunte ein. Unterstützung erhielten sie dabei von der Bahn aber ganz besonders von unserem damaligen Wirtschaftsminister und heutigem Ministerpräsidenten Olaf Lies sowie natürlich von den Abgeordneten des Landkreises Wesermarsch“, so Logemann. Entsprechend hat die DB InfraGO AG auch einen Radweg bei der neuen Huntebrücke mit eingeplant. Für die Anbindung an die örtlichen Radwegenetze sind jedoch die Elsfleth und die Berne selbst zuständig, ebenso wie für die Finanzierung des Radwegeanteils an der neuen Eisenbahnbrücke. Dem Ministerpräsidenten Olaf Lies und dem Wirtschaftsministerium ist es zu verdanken, dass das Förderprogramm „Stadt und Land“ identifiziert wurde, bei dem Fördermittel für den Bau des Radwegs beantragt werden konnten. Über das Sonderprogramm stellen Land und Bund Mittel für den „Ausbau eines sicheren und attraktiven Radverkehrssystems“ zur Verfügung. Allerdings mussten beide Gemeinden für eine Förderung noch jeweils ein umfassendes Radverkehrskonzept vorlegen.
„Die Konzepte liegen nun aber vor und entsprechend konnten die Förderbescheide versandt werden. Insgesamt 10.819.481,72 Euro werden den beiden Gemeinden für den Radwegebau zur Verfügung gestellt. Damit werden 97,5% der Kosten für den Radweg abgedeckt. Hier haben alle, mit Erfolg, für eine wichtige Infrastrukturmaßnahme, an einem Strang gezogen, Kommunen, Landkreis, Landesregierung und die Abgeordnete und DB, dafür herzlichen Dank,“ sagte Logemann abschließend. (pm/lr)