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31.07.2026, Lokalredaktion
Der Tag der Rettungsschwimmer, der international am 31. Juli begangen wird, würdigt die Arbeit all jener Menschen, die an Küsten, Seen und in Schwimmbädern für Sicherheit sorgen. Dieser Tag weist darauf hin, wie wichtig professionelle Wasseraufsicht, Prävention und schnelle Hilfe im Notfall sind – ein Thema, das in der Wesermarsch mit ihrer Nähe zur Nordsee, den Binnengewässern und dem lebendigen Wassersport besonders präsent ist.
In Deutschland prägen vor allem die DLRG und die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes die Ausbildung und den Einsatz von Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern. In der Wesermarsch ist die DLRG mit drei Ortsgruppen (Brake, Nordenham und Butjadingen) aktiv, die während der Sommermonate Wachdienste an Badestellen übernehmen, Schwimmkurse anbieten und junge Menschen zu Rettungsschwimmern ausbilden. Diese Dienste werden ehrenamtlich geleistet – ein Engagement, das für die Sicherheit der Region unverzichtbar ist.
Der Aktionstag erinnert daran, dass Rettungsschwimmer nicht nur im Ernstfall eingreifen, sondern vor allem Gefahren früh erkennen, Regeln vermitteln und Unfälle verhindern. Gerade in der Wesermarsch, wo Tide, Strömungen und wechselnde Wetterlagen zusätzliche Risiken schaffen, ist diese Arbeit von hoher Bedeutung. Die DLRG‑Teams der Region leisten jedes Jahr zahlreiche Hilfeleistungen, unterstützen Veranstaltungen am Wasser und tragen mit Aufklärungskampagnen dazu bei, dass Kinder und Erwachsene sich sicher im Wasser bewegen können.
Der Tag der Rettungsschwimmer bietet daher auch in der Wesermarsch Anlass, den Einsatzkräften Danke zu sagen, sich mit Baderegeln vertraut zu machen und die Bedeutung der Wasserrettung stärker ins Bewusstsein zu rücken. Gleichzeitig zeigt er, wie wichtig die kontinuierliche Ausbildung und Nachwuchsgewinnung ist – Aufgaben, die die DLRG‑Ortsgruppen der Region mit großem Engagement erfüllen. (Text: Kerstin Seeland, Foto: DLRG)