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16.10.2026, Lokalredaktion
Olaf Michalowski und Reiner Gollenstede in ihren Ämtern bestätigt – Mustafa Sahin verstärkt die Fraktion mit langjähriger kommunalpolitischer Erfahrung
Die Kreistagsfraktion der Unabhängigen Wählergemeinschaft Wesermarsch (UW) hat sich für die neue Wahlperiode konstituiert. Dabei wurden Olaf Michalowski als Fraktionsvorsitzender und Reiner Gollenstede als stellvertretender Fraktionsvorsitzender in ihren Ämtern bestätigt. Damit setzt die Fraktion auf Kontinuität in der Führung und schafft eine verlässliche Grundlage für die anstehenden politischen Aufgaben.
Neu zur Fraktion gehört Mustafa Sahin aus Nordenham, der der Wählergemeinschaft WIN angehört. Er folgt auf Andreas Wedelich aus Nordenham, der ebenso wie Thorsten Böner aus Elsfleth trotz Stimmenzuwächsen bei der UW den Einzug in den Kreistag nicht geschafft hat.
„Wir freuen uns, mit Mustafa Sahin einen erfahrenen Kommunalpolitiker in unseren Reihen zu haben. Seine 15-jährige Tätigkeit im Nordenhamer Stadtrat bringt wertvolle Erfahrungen mit, von denen unsere Fraktionsarbeit profitieren wird“, erklärt der wiedergewählte Fraktionsvorsitzende Olaf Michalowski.
Gleichzeitig bedauert die Fraktion, dass künftig kein UW-Vertreter aus der südlichen Wesermarsch mehr dem Kreistag angehört. „Unabhängig von der regionalen Zusammensetzung unserer Fraktion bleibt unser Anspruch unverändert: Wir wollen die Interessen der Menschen im gesamten Landkreis Wesermarsch vertreten und uns für sachgerechte, bürgernahe Lösungen einsetzen“, so Michalowski.
Ein weiterer Schwerpunkt der konstituierenden Sitzung war die Vorbereitung der künftigen Ausschuss- und Gremienarbeit. Dabei wurden erste Überlegungen zu Zuständigkeiten und möglichen Arbeitsschwerpunkten in den Bereichen Rettungsdienst, Abfallwirtschaft, Umwelt, Wirtschaft, Verkehr, Gesundheit und öffentliche Ordnung angestellt.
Die endgültige Besetzung der Ausschüsse und Gremien soll im weiteren politischen Abstimmungsprozess mit den anderen Fraktionen beraten werden. Die UW setzt dabei auf einen konstruktiven Dialog und sachorientierte Lösungen, die eine verantwortungsvolle Arbeit im Kreistag ermöglichen.
„Für uns steht die Sache im Mittelpunkt. Wir wollen die kommunalpolitischen Herausforderungen pragmatisch angehen, unterschiedliche Positionen sorgfältig abwägen und Entscheidungen treffen, die der gesamten Wesermarsch zugutekommen“, betont Michalowski abschließend. (pm/lr – Foto: UW)