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31.01.2026, Lokalredaktion
Seit Kurzem werden vermehrt kranke oder tote Tiere im Gebiet des Veterinäramtes JadeWeser gemeldet. Tote Tiere werden vom Veterinäramt stichprobenweise auf Vogelinfluenza (Vogelgrippe) untersucht. Dabei ist festzustellen, dass bei einigen Vögeln der Erreger der Geflügelinfluenza nachgewiesen wurde, aber einige Proben sind auch negativ, das heißt es konnte kein Virus nachgewiesen werden. Nicht jeder betroffene Vogel erkrankt oder stirbt an Vogelgrippe. Es ist auch möglich, dass die aktuelle Witterung zu vermehrten Todesfällen bei geschwächte Wildvögel beiträgt. Bei der Vielzahl von Wildvögeln in unserer Region ist das Auffinden von einzelnen toten Wildvögeln normal und wurde auch in früheren Jahren immer wieder beobachtet. Im Küstenbereich kann es je nach Strömung auch vorkommen, dass gleich mehrere Kadaver von Vögeln, die auf See verendet sind, an einer Stelle angeschwemmt werden.
Eine statistische Erfassung toter Vögel nach Anzahl und Rasse erfolgt nicht. In den ersten Wochen des Jahres 2026 wurde das Vogelgrippevirus im Bereich des Veterinäramtes JadeWeser bzw. der Wesermarsch vor allem bei verschiedenen Gänsearten, insbesondere bei Nonnengänsen, nachgewiesen.
Wichtig ist, aufgefundene kranke Tiere in Ruhe zu lassen; Annäherung bedeutet immer Stress für die Wildtiere. Die Vögel sollen in Ruhe genesen oder sterben dürfen. Die Tiere dürfen auf keinen Fall mitgenommen werden. Hunde und Katzen sollten unbedingt ferngehalten werden. Es ist nicht erforderlich, das Veterinäramt wegen einzelner Tiere grundsätzlich zu informieren. Wenn jedoch eine größere Zahl erkrankter bzw. toter Wildvögel beobachtet wird, sind wir für eine Mitteilung dankbar und können entscheiden, ob zum Beispiel eine Beprobung stattfinden sollte. (pm/lr – Foto: Symbolbild pixabay)