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18.04.2026, Lokalredaktion
Am 18. April wird weltweit der Weltamateurfunktag begangen. Der Aktionstag erinnert an die Gründung der International Amateur Radio Union (IARU) im Jahr 1925 und würdigt die Bedeutung des Amateurfunks für Technik, Bildung und internationale Verständigung. Weltweit beteiligen sich Funkamateure und Vereine mit vielfältigen Aktivitäten, um die Faszination des Hobbys sichtbar zu machen und den Austausch über Ländergrenzen hinweg zu fördern.
Auch in der Wesermarsch gibt es zahlreiche Fans des Amateurfunks, die Kontakte überall in der Welt pflegen und ihrem Hobby nachgehen.
Der Amateurfunk gilt seit Jahrzehnten als wichtiger Motor technischer Innovation. Ob klassische Kurzwelle, digitale Betriebsarten oder Satellitenfunk – Funkamateure entwickeln und erproben neue Verfahren, lange bevor sie in der breiten Kommunikationstechnik ankommen. Gleichzeitig steht der sogenannte „Ham Spirit“ im Mittelpunkt: Fairness, Hilfsbereitschaft und die Freude am gemeinsamen Experimentieren verbinden Menschen rund um den Globus.
Auch die Rolle des Amateurfunks in Not- und Katastrophenlagen bleibt ein zentraler Aspekt. Unabhängig von kommerziellen Netzen können Funkamateure Kommunikationswege aufbauen, wenn andere Systeme ausfallen. Viele Gruppen engagieren sich daher in der Notfunkvorsorge und arbeiten eng mit Hilfsorganisationen zusammen.
Der Weltamateurfunktag macht deutlich, wie lebendig und zukunftsorientiert der Amateurfunk auch heute ist – als technisches Hobby, als Bildungsfeld und als Brücke zwischen Menschen weltweit. (Text: Kerstin Seeland, Foto: KI generiert)